Mittlerweile ist jedem am Bau Beteiligten bekannt, dass eine luftdichte Gebäudehülle dauerhaft herzustellen ist. Diese Anforderungen bedingen jedoch, dass Infiltrationsluftvolumenströme weitestgehend unterbunden werden und andere Lösungen für den hygienisch notwendigen Luftwechsel in Innenräumen definiert werden müssen. Dies geschieht im Rahmen der DIN EN 16798, bei der unterschiedliche Ansätze gewählt und mit dem Bauherrn abgestimmt werden müssen.
Zudem müssen im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) die verschiedenen Parameter der Lüftungstechnik in Neubau und Bestand berücksichtigt werden. Gerade die Identifizierung der Bestandstechnik ist häufig schwierig, weil Bestandsunterlagen nur lückenhaft bzw. unzureichend vorhanden sind. Im Rahmen dieses Seminars werden beispielhafte Anlagetechniken vorgestellt, sodass die wichtigsten Parameter für deren Klassifizierung erklärt werden.
Im praktischen Teil des Seminars sollen die entwickelten Lüftungskonzepte planerisch umgesetzt werden.
Inhalt
- Anforderung an die Lüftung von Nichtwohngebäuden
- Grundlagen der DIN EN 16798
- Herangehensweise an Lüftungskonzepte
- Bestandsaufnahme / -analyse
- Auswirkungen von GMG / DIN EN 18599 auf die Lüftungstechnik
Ihr Nutzen
- Sie können Ihrer gesetzlichen Aufklärungspflicht im Bereich der Lüftung nachkommen und Ihre Auftraggeber zielführend beraten.
Teilnehmerkreis
- Haustechnikerinnen und -techniker
- Fachplanerinnen und -planer
- Architekturschaffende
- Mitarbeitende von Wohnungswirtschaft, Bauträgern und Behörden
Termin
- 08.06.2026 | 9.00 – 16.30 Uhr
dena-Anrechnung für die Verlängerung Ihres Eintrags in der Energieeffizienz-Expertenliste
- 8 UE Wohngebäude
- 8 UE Nichtwohngebäude
- 8 UE Energieaudit DIN 16247/Contracting
Teilnahmegebühr
- EUR 459,00 zzgl. gesetzl. MwSt.
weitere Informationen und Anmeldung
Bitte bringen Sie zum Seminar einen Taschenrechner mit.

